Mit der Entspannung ist es so eine Sache: man vergisst, wie sie sich anfühlt und wenn man es erkannt hat, dass sie wieder mal vorbeischaut, hat sie sich auch schon wieder verabschiedet. Vielleicht weiß man sie auch nur zu schätzen, wenn sie nicht da ist. Doch dadurch wird sie immer fremder. Und das Fremde ist eher was für Filme von David Lynch. Und die entspannen mich zwar mitunter, aber auch nur, weil da etwas mit meiner Hirnanhangdrüse falsch gelaufen ist. Kann es sein, dass Entspannung damit für mich eh nicht in Frage kommt. Oder ich bin immer entspannt, für meine Verhältnisse. Nur die anderen nehmen das nicht wahr. Ich aber auch nicht, weil ich beides nicht mehr einschätzen kann.
Habe eben gedacht: Liebe ist, gemeinsam einen Phil-Collins-Song in Gänze durchzuhören, bedingungslose Liebe ist, wenn man nicht flüchtet, für den Fall dass alle Strophen mitsingt (hervorragende Singstimme).
Nun aber etwas Entspannung:
