Schon auf dem Hinweg habe ich Wissenswertes erfahren: Da mein hochgeschätzter Begleiter kürzlich in einer europäischen Metropole war, die - neben ihrer olfaktorischen Sonderstellung - hauptsächlich als Heimat des Urmeters bekannt ist, musste er sich meine Frage gefallen lassen, ob denn dort auch das Urpferd lebe, das zur Bestimmung der maßgeblichen Pferdestärke herangezogen wird. Der Lutetier als solcher ("Franz") habe sich in der Vergangenheit für sein Laisser-faire eher einen Namen gemacht als für seine Verdienste um die Hippiatrik, wie ich aus berufenem Munde erfuhr, und darum nehme es nicht Wunder, dass die Sorge um das gute alte Urpferd, obschon es sich in der Tat dauerhaft am Ufer der Seine befinde, in die Hände einer anderen Zivilisation übergegangen sei: jener Zivilisation nämlich, die seit geraumer Zeit von einer sympathischen Pferdedynastie
Unter dem Motto "Metal Night XII - 16. September 2006" wurde nämlich im Haus der Jugend (Neuss) von fünf Rockmusikgruppen Rockmusik gespielt. Novembers Fall aus Krefeld fielen hauptsächlich durch den Verzicht auf einen Apostrophen im Bandnamen auf; ihre Darbietung haben wir ebenso verpasst wie jene von Witchtower (aus "der Region"). Aber dann: Beim Betreten des Gebäudes wemmste uns mal direkt die blitzblank aufpolierte Metalmucke von Layment frontal vor die Birne und versetzte diese in einen Zustand der Begeisterung und Benommenheit. Dem Stabreim zuliebe machten wir uns daran, diesen beiden Bs noch das des Betrunkenseins hinzuzufügen - unter Zuhilfenahme vieler weiterer Bs aus der Brauerei derer von Beck. Und zu keiner Musik kann man besser Bier trinken als zu Layments "variantenreichem Metal der alten Schule"; dafür verbürge ich mich.
Es wird ja gelegentlich gescherzt, die Rockmusik verderbe die Jugend und fördere die Verehrung einer hypothetischen Entität (oder ist es Antität?), die in Bayern unter dem Namen Sparifankerl gehandelt wird. Gelegentlich trägt die Garderobe der Musikanten zu dieser Nachrede ein wenig bei; die adretten jungen Männer von Power
Zum Publikum gehörten neben dem traumtänzerischen Telekinetiker noch zwei ganz heiße Mädchen (so zwei ganz heiße Mädchen), die sich nachvollziehbarerweise gegenseitig leidenschaftlich abknutschten, bevor sie alkoholisierterweise auf den Boden fielen; das sieht man gern, aber auch nicht alle Tage. Ebensowenig wie Leute mit T-Shirts, auf denen steht "Your favourite band sucks". Was man gern hört, und zwar an möglichst vielen Tagen (pro Jahr), ist der "mächtige, finstere, doch immer abwechslungsreiche und spannungsgeladene" Metal von Midwinter und der "erstklassige, rotzige Old-School-Death" (???) von, genau: Sudden Death.
Apropos Sudden Death: Vom "Spiegel" und seinen Gästen, der Neusser Lahmacun und dem Zeitgenossen, mit dem ich in der S-Bahn nach Düsseldorf zurückfahren durfte, wo er beabsichtigte, "Kati und Nadine [mit Foto] zu ficken", weil er auf seine Freundin "scheiße", erzähle ich ein andermal. Bitte beachten Sie auch meine anderen Artikel. Ach so, und rock on!

da würde ich sowieso nicht hingehen. viel zu gefährlich. wenn man da schon von spitzen gegenständen umringt und ringenden spitzen mädchen irritiert wird. das wäre mir zuviel...ähhh...tumult...
das sollten sie nochmal reiflich überdenken, herr spango.
erstens sind doch auch sie m.w. ein connaisseur populärer musik, zweitens vor ungemach gefeiter als so mancher, und drittens würde ich mir nach der lektüre der konzertkritik des admirals denken: "mist, daß ich nicht da war. da habe ich wohl was verpaßt." - zumindest, wenn ich nicht dabei gewesen wäre...
auch wenn der admiral reichlich appetit auf die veranstaltung macht, zumindest was den genuß des berichts angeht, glaubst du nicht, dass mein empfindliches wesen (halbaube ohren) und mein alter (nachher denken wieder welche, ich würde sie abholen - betrunkene kinder, die!) zu problemen in diesem kontext führen könnten?
keineswegs.
ich habe glauben an und für sich - nicht zuletzt eine folge der o.g. veranstaltung - weitgehend aus meinem verhaltensrepertoire gestrichen.