so jetzt ist es raus: ich lese
den schnitt
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und schon lange zeit keimt in mir die erkenntnis, dass das ein ende haben muss. es gibt immer sehr lange themenschwerpunkte, die etwa ein drittel des heftes einnehmen. etwa: der scherenschnitt als antizyklische diktion der zivilisatorischen einfühlung und dergleichen. da schreiben dann filmbegeisterte menschen ihre schlecht aufgebauten essays, die ihren akademischen anspruch in die welt hinausbrüllen ohne diesen inhaltlich kompetent zu unterfüttern. was soll man machen? die cinema lesen? aber die letzte ausgabe war vielversprechend. schwerpunktthema UDO KIER. das lohnt sich. schönes interview und zum teil erleuchtende betrachtungen. ich wollte schon das abo behalten. dann: die besprechung des neuen films von Dominik Moll, "Lemming". franziska heller schreibt sich da mal alles von der seele. wenn man kein tagebuch mehr führt, versucht man es wohl mit filmbesprechungen. signifikant der letzte satz:
Doch so bizarr die Geschichte, deren wirkliches Verdienst eine bleibende Irritation ist, sich auch präsentiert, so wenig will sich die motivische Rückbindung an den titelgebenden Lemming einfügen und wirkt deshalb etwas bemüht.
wie sagt der volksmund? wer sich mühe geben muss, kann eh nix.

(editiert: 12.07.06 - 17:41)
(editiert: 12.07.06 - 19:00)
(editiert: 12.07.06 - 19:19)